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Planung & Preisklassen

Was ein Aufenthalt in den vier genannten Orten realistisch kostet, wann man am besten bucht, und wie man ohne Insider-Kontakte trotzdem einen Tisch oder ein Zimmer bekommt.

Ein aufgeschlagener Reisekalender neben einem eleganten Füllfederhalter und einer Uhr auf einem Holzschreibtisch

Drei realistische Preisklassen

Nicht jeder Besuch bedeutet eine Übernachtung im namensgebenden Palace-Hotel selbst. Alle vier Orte bieten ein deutlich breiteres Preisspektrum, als ihr Ruf vermuten lässt.

Einstieg: Tagesbesuch

Alle vier Orte lassen sich als Tagesausflug erleben, ohne dort zu übernachten — ein Spaziergang an der Promenade in Montreux, eine Fahrt mit der Gornergratbahn ab Zermatt oder ein Blick in die öffentlich zugänglichen Lobbybereiche der Grand-Hotels sind kostenlos oder für wenige Franken möglich. Interlaken und Montreux sind dafür am einfachsten mit dem Zug erreichbar.

Mittelklasse: 3- bis 4-Sterne-Hotels im Ort

In allen vier Orten liegen solide 3- bis 4-Sterne-Häuser meist bei CHF 150 bis 350 pro Nacht, je nach Saison. Diese Kategorie erlaubt es, tagsüber die jeweilige Grandhotel-Architektur, Spas oder Restaurants gegen Gebühr mitzunutzen, ohne den vollen Palace-Preis zu zahlen.

Oben: die namensgebenden Häuser selbst

Badrutt's Palace, das Montreux Palace, die Victoria-Jungfrau und das Mont Cervin Palace liegen in der jeweiligen Hauptsaison meist zwischen CHF 500 und deutlich über CHF 1.000 pro Nacht für ein einfaches Doppelzimmer, mit Suiten entsprechend darüber.

Wann buchen

Für Weihnachten, Neujahr und lokale Festivalwochen sollten die genannten Häuser drei bis sechs Monate im Voraus gebucht werden. Ausserhalb dieser Spitzenzeiten reichen bei den meisten Häusern vier bis acht Wochen Vorlauf, besonders in der jeweiligen Nebensaison des Ortes.

Anreise

Montreux und Interlaken sind direkt mit dem Zug erreichbar. St. Moritz liegt weiter abseits im Oberengadin — die Bahnanreise über den Albulapass oder mit dem Bernina Express dauert länger, ist dafür Teil des Erlebnisses. Zermatt ist ausschliesslich per Bahn ab Täsch erreichbar, private PKW bleiben im Talort stehen.

Etikette

In den Restaurants der genannten Grand-Hotels ist "smart casual" bis Abendgarderobe je nach Haus und Anlass üblich — Turnschuhe und Funktionskleidung direkt von der Piste oder Wanderung sind in den Hauptrestaurants meist nicht erwünscht, auch wenn die Häuser selbst in Sportregionen liegen. Ein kurzer Blick auf die jeweilige Dresscode-Angabe der Website vor der Reservierung erspart Überraschungen.